Standort
Willkommen in Dresden
Wer Dresden hört, der denkt an die Frauenkirche, den Zwinger und den Canaletto- Blick. Faszinierende Barock-Bauten beherbergen Museen und Sammlungen von Weltruf, Jahr für Jahr besuchen unzählige Touristen die Stadt, um das einmalige Flair selbst zu erleben. Grünes Gewölbe, die Kunstsammlungen und eine Vielzahl an weiteren Institutionen lassen die Herzen von Kunst- und Kulturliebhabern höher schlagen.
Doch die sächsische Hauptstadt hat noch viel mehr zu bieten. Opern- und Theaterbühnen, Kinos, Konzerte und Großveranstaltungen prägen das kulturelle Leben der Stadt. Vielseitige Einkaufsmeilen in der Innenstadt, kleine Geschäfte in der Dresdner Neustadt, dazu lebendige Stadtteilzentren tragen zur Lebensqualität ebenso bei wie die zahlreichen Grünflächen und vielfältigen Angebote für eine aktive Freizeitgestaltung.
Seit 2006 schuldenfrei, konnte Dresden seinen Ruf als die wirtschaftlich dynamischste Stadt Deutschlands ausbauen. Namhafte Unternehmen aus allen Branchen, sei es Verpackungsindustrie, Nanotechnologie, Pharmazie oder auch Nahrungsmittel, haben in Dresden ihre Firmenzentralen oder wichtige Standorte.
In dieser pulsierenden Metropole bietet sich nun die Möglichkeit, urbanes Wohnen und langfristige Vermögensbildung zu kombinieren. Ein denkmalgeschütztes Gebäudeensemble im Stadtteil Johannstadt, direkt an den Elbwiesen gelegen, wird hochwertig saniert. Von den Zwei- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen bietet sich ein atemberaubendes Panorama auf die Elbe und den Stadtwald Dresdner Heide. Altstadt und die barocke Parkanlage „Großer Garten“, die Schwebebahn im Stadtteil Weißer Hirsch, Schlösser und Weinhänge – all das liegt ganz in der Nähe.
Dresden – Barocke Perle und Wirtschaftsknotenpunkt
In kaum einer anderen europäischen Metropole lässt sich eine so gelungene Kombination aus kultureller Vielfalt, erstklassigen Standortfaktoren und Lebensqualität finden wie in Dresden. Ihre erste Blütezeit erlebte die Stadt unter August dem Starken, der sie im 17. und 18. Jahrhundert zu einer prunkvollen Metropole ausbauen ließ. Er legte den Grundstein für die weltberühmte Pretiosensammlung, die heute im Grünen Gewölbe bestaunt werden kann, veranstalte Hoffeste im Zwinger und im Großen Garten. Zugleich war er darauf bedacht, Dresden zu wirtschaftlicher Blüte zu führen und begründete so die Rolle Dresdens als Zentrum von Forschung, Produktion und Handel im Herzen Europas. Eine gute Tradition, die sich bis in die Gegenwart erhalten hat – ist Dresden doch auch heute eine der wirtschaftlich stärksten Regionen Deutschlands. Dank Spitzenergebnissen in verschiedenen Städterankings darf sich die Elbmetropole als „Dynamikhauptstadt“ bezeichnen: So erfolgreich wie hier entwickelte sich die Wirtschaft nirgendwo sonst in Deutschland.
Vom Bevölkerungswachstum und dem steigenden Wohlstand, den vielen gut ausgebildeten Arbeitnehmern, die einen großen Teil der Einwohner Dresdens bilden, profitiert natürlich auch der Handel im Stadtzentrum. Die Prager Straße hat zu alter Größe zurückgefunden, in der Altmarktgalerie laden unzählige Geschäfte bis spät am Abend zum Einkaufsbummel ein. Designermode, Unterhaltungselektronik oder feinstes Meissener Porzellan – längst hat sich die Altstadt zu einem Einkaufsviertel ersten Ranges gemausert. In der Dresdner Neustadt am gegenüberliegenden Elbufer prägen hingegen gemütliche Cafés, Galerien und kleine Geschäfte das Bild. Studenten und junge Familien machen die Straßen bunt und lebendig. Im Herzen der Stadt erstreckt sich der Große Garten auf einem Kilometer Breite und zwei Kilometern Länge. Hier lässt es sich auf weitläufigen Wiesen oder unter knorrigen Bäumen entspannt flanieren; Gartencafés und Ausflugslokale laden zum Verweilen ein. Viele weitere Parks und Grünanlagen und natürlich der riesige Stadtwald machen Dresden zu einer der grünsten Metropolen Europas. Auf dem Elberadweg kann man hunderte Kilometer weit an einem der schönsten Flüsse Deutschlands entlang radeln. Weinberge, Schlösser und beschauliche Dörfer prägen über weite Strecken das Bild. Auch Bergwanderer und Kletterfreunde kommen auf ihre Kosten, ist es von Dresden doch nur ein Katzensprung zu den zerklüfteten Felsen des Elbsandsteingebirges. Die Urbanität einer Großstadt, ein einzigartiges kulturelles Erbe und eine wunderschöne Landschaft direkt vor den Toren der Stadt – all das und noch viel mehr bietet Ihnen Dresden.
Dresden – Residenzstadt, Regierungssitz und kulturelles Zentrum
Dresden blickt auf eine über 800-jährige Geschichte. Aus einer Burg mit einer umgebenden Kaufmannssiedlung entwickelte sich schon im frühen Mittelalter eine Stadt mit 6.000 Einwohnern. Eine erste Blütezeit erlebte Dresden um das Jahr 1500, als die Wettiner Fürsten die Stadt zu ihrer Residenz auserkoren. Bis etwa 1600 verdreifachte sich die Einwohnerzahl; die Burg wurde zum prächtigen Schloss ausgebaut, Vorstadtsiedlungen eingemeindet.
Die Kurfürsten förderten nicht nur das wirtschaftliche Wachstum, auch die Künste profitierten vom Aufstieg Dresdens. Erste Bauten im barocken Stil und der Große Garten – damals noch als höfisches Festgelände – wurden in dieser Epoche verwirklicht.
Ab 1698 begann dann die wohl stilbildendste Epoche Dresdens schlechthin. Unter der Ägide August des Starken entstanden Zwinger, Taschenbergpalais, Schloss Pillnitz und die Frauenkirche; für seine Gemäldesammlung und die Pretiosen im Grünen Gewölbe erwarb der Hof eine Vielzahl bedeutender Kunstschätze. Das weltberühmte Meißener Porzellan müsste eigentlich Dresdner Porzellan heißen, liegen die Ursprünge der Manufaktur auch doch hier in dieser Stadt.
Gleich zum Beginn des Zeitalters der Industrialisierung wurden in Dresden etliche Fabriken und Unternehmen gegründet. Die Stadt wuchs und mit der wirtschaftlichen nahm auch ihre künstlerische Bedeutung zu, lebten doch epochemachende Künstler wie Carl Maria von Weber, Richard Wagner und Gottfried Semper in der Elbmetropole und prägten mit ihrem Werk das kulturelle Leben. Dass das immense Wachstum der Stadt – zu Beginn des 20. Jahrhunderts war Dresden bereits die viertgrößte Stadt Deutschlands – wohlgeordnet verlief, davon zeugen noch heute die ansehnlichen Vorstädte oder auch bewundernswerte Verkehrsbauten wie das Blaue Wunder oder die Loschwitzer Bergbahn.
Während der Weimarer Republik war Dresden Hauptstadt des Freistaates Sachsen. An der Kunstakademie lehrten berühmte Maler und Bildhauer des Expressionismus, das Stadtviertel Weißer Hirsch war ein Zentrum der europäischen Künster-Bohème. Unternehmen von Weltrang der feinmechanischen Industrie, Lebensmittelproduktion und Pharmazie siedelten sich in Dresden an. Nach dem Ende der NS-Diktatur und den Zerstörungen des zweiten Weltkrieges standen die fünfziger und sechziger Jahre ganz im Zeichen des Wiederaufbaus. Die DDR-Oberen waren sich glücklicherweise der herausragenden kulturellen Bedeutung Dresdens bewusst, sodass beschädigte Gebäude wie Zwinger, Hofkirche, Albertinum und Semperoper restauriert wurden. Doch erst die Wende 1989/1990 eröffnete die Möglichkeiten, den Wiederaufbau konsequent und flächendeckend voranzutreiben, sodass heute Dresden – mit der 2005 geweihten Frauenkirche als Besuchermagnet schlechthin – wieder als eine Perle des Barocks erstrahlt und Jahr für Jahr Millionen Touristen in seinen Bann zieht.
| Zahlen, die sich sehen lassen | |
| Einwohner: | 515.842 am 31.12.2008 |
| Anteil Hochschulabsolventen: | 20% |
| Hochschulen und Universitäten: | 8 |
| Grund- und allgemeinbildende Schulen: | 155 |
| Studenten: | 40.496 |
| Theater-, Oper- und Kleinkunstbühnen: | 36 |
| Museen: | 44 |
| Anzahl der Gewerbebetriebe: | 44.100 |
| Flächenausdehnung: | 328,31 km2 |
| Länge der Elbe innerhalb der Stadtgrenze: | 30 km |
Ausgewählte Wirtschaftszweige:
- Software-Entwicklung: ca. 300 Unternehmen, Jahresumsatz ca. 720 Mio. Euro
- Nahrungs- und Genussmittel: ca. 100 Unternehmen mit ca. 3.500 Beschäftigten, Umsatz: ca. 450 Mio. Euro
- Erneuerbare Energien: ca. 380 Unternehmen mit ca. 4.700 Mitarbeitern, Umsatz 2007 ca. 1,3 Mrd. Euro
- Maschinen- und Anlagenbau: ca. 80 Unternehmen mit ca. 5.100 Mitarbeitern
Wirtschaftliche Kernbereiche:
- Biotechnologie
- Nanotechnologie
- Maschinen- und Anlagenbau
- Flugzeugindustrie, Luft- und Raumfahrt
- Nahrungs- und Genussmittelindustrie
- Papier- und Druckindustrie
- Erneuerbare Energien
- Verpackungstechnologie
- Handel
- Tourismus, Messen & Kongresse
Dresden-Johannstadt: Rundum Vielfalt
Der Stadtteil Johannstadt ist ein beliebtes Wohnquartier und zugleich ein wichtiger Standort für Einrichtungen im medizinisch-pharmazeutischen Bereich. Diese Kombination aus Arbeiten und Wohnen, ergänzt durch beste Einkaufsmöglichkeiten in der unmittelbaren Umgebung, wird noch bereichert durch die zentrale Lage des Quartiers. Johannstadt liegt vor den Toren der Altstadt Dresdens. Ob Shopping auf der Prager Straße, Einkehren im „Italienischen Dörfchen“ oder Kulturgenuss in der Semperoper: all das liegt nur wenige hundert Meter von Johannstadt entfernt. Frauenkirche, Brühlsche Terrasse und Zwinger lassen sich genauso gut erreichen wie der Große Garten oder die beschaulichen Stadtviertel Striesen und Blasewitz mit ihren Gründerzeitbauten und Stadtvillen.
Dresden-Johannstadt: Rundum Vielfalt Am gegenüberliegenden Ufer der Elbe liegt das Szene-Viertel Dresden-Neustadt. Über 200 Cafés, Bars und Restaurants, Clubs und Galerien stehen für das bunte Nachtleben der Stadt und sind bequem mit dem Fahrrad oder der Straßenbahn zu erreichen.
Direkt vor der Haustür durchzieht die Elbe die Dresdner Innenstadt. Die Wiesen am Flussufer und der Blick auf den Stadtwald „Dresdner Heide“ lassen fast schon vergessen, mitten in einer pulsierenden Metropole mit unzähligen Freizeitmöglichkeiten zu wohnen.
Natur, Kulur, Shopping und Nightlife – hier haben Sie alles fast vor der Haustür.
Capital Immobilien-Kompass - Dresden (aus Capital 06/2010) pdf - 3MB
